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Oberhausen: Mehr Familien brauchen Hilfe – Kosten steigen
© Frank Oppitz / FUNKE Foto Services (Symbolfoto)
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Oberhausen: Mehr Familien brauchen Hilfe – Kosten steigen

Das Jugendamt Oberhausen betreut immer mehr Familien in schwierigen Lebenslagen – und das kostet deutlich mehr Geld als noch vor wenigen Jahren. Das zeigt ein aktueller Bericht der Stadt.

Veröffentlicht: Donnerstag, 11.06.2026 12:00

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Seit 2022 stiegen die Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe von knapp 13 Millionen auf rund 19,6 Millionen Euro pro Quartal – ein Plus von gut 50 Prozent in nur vier Jahren. Gleichzeitig wuchs die Zahl der betreuten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen von gut 1.900 auf über 2.200 Fälle. Als Ursachen nennt die Stadt die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, mehr psychische Belastungen in Familien sowie mehr minderjährige Flüchtlinge ohne Eltern in Oberhausen. Als Reaktion auf den Anstieg testet das Jugendamt seit März 2026 an der „Glück auf Schule" ein neues Modell: Statt Einzelbetreuung sollen Familien gemeinsam in Gruppen unterstützt werden. Den Haushalt bewertet die Stadt trotz der steigenden Kosten als stabil – größere finanzielle Risiken seien aktuell nicht erkennbar, heißt es aus dem Rathaus.

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